Deutschland ist divers und seine Menschen sind daran interessiert, sich ein möglichst gutes Leben aufzubauen. Manchmal jedoch leben Deutsche und Migrant*innen eher nebeneinander als miteinander, dabei kann der Blick über den eigenen Tellerrand das eigene Leben bereichern. Vieles, was ursprünglich nicht aus Deutschland kam, bereichert unser Leben und unsere Küche. Döner, Pizza, Yoga und die gute alte Kartoffel würden nicht zu unserem Alltag gehören, wenn es keine Migration gäbe. Aber auch darüber hinaus gibt es von anderen Kulturen vieles zu lernen, etwa in Sachen Nachhaltigkeit, Lebensfreude oder Kreativität. Aus der Not heraus sind viele Menschen wahre Überlebenskünstler und sind mit Kleinigkeiten und Improvisationstalent glücklicher als Menschen aus reichen Industrienationen. In Zeiten steigender Preise, Lebensunzufriedenheit und Verschwendung lohnt sich der Blick darauf, wie man Dinge anders machen und mit einfachen Mitteln glücklicher sein kann. Wir laden Sie dazu ein, über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich mit einem lachenden und staunenden Auge davon inspirieren zu lassen, was man von anderen Kulturen lernen kann.

Die Ausstellung basiert auf einem Wettbewerb unter Studierenden der Universität Passau und ist bis 29. Oktober geöffnet. Sie beginnt mit einer Vernissage am 15. Oktober, bei der die besten Einreichungen prämiert werden, sowie einer Diskussionsrunde rund um die Frage „Was kann man aus anderen Kulturen lernen?“. Der Preis für die beste Einreichung wird vom Alumni Club Passau gespendet. Führen Sie mit Vertreterinnen und Vertretern der Universität Passau sowie der Modemanufaktur DeuToMa einen interkulturell fließenden Dialog zwischen den Flüssen Donau, Inn und Ilz, Amazonas, Ganges und Niger.

Vernissage: Samstag 15.10.2022
Zeit: 15:00–17:00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 15.10.22 – 29.10.22
Ort: Haus der Generationen, Passau Heiliggeistgasse 3
Eintritt: frei

Veranstalter: Universität Passau, Dr. Martina Maletzky, Lehrstuhl für interkulturelle Kommunikation, Alumni Club der Universität Passau, Nina Heinz, Trainerin in der Entwicklungszusammenarbeit, Modemanufaktur DeuToMa (Deutschland – Togo – Mali)

 

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